„schwierige Kinder“ Online-Kongress 2016

Online Kongress zum Thema ADHS. Nicole Lehner begibt sich in über 20 Video-Interviews mit inspirierenden, internationalen Experten auf die Suche nach Lösungen um unser Familienleben wieder in Balance zu bringen.

"Schwierige Kinder" Online-Kongress 2016
„Schwierige Kinder“ Online-Kongress 2016

Es gibt immer wieder Interviewanfragen, oder ob ich auf andere Weise bereit bin in anderen Projekten mitzuwirken.
Bisher war mir dies zeitlich nicht möglich.

Umso mehr freue ich mich, nun bei Nicole Lehners “schwierige” Kinder Online Kongress  “AufDecken HinSpüren” 2016 mitwirken zu können.

Nicole Lehner begibt sich in über 20 Video-Interviews mit inspirierenden, internationalen Experten auf die Suche nach Lösungen um unser Familienleben wieder in Balance zu bringen:

  •  Warum ist mein Kind so “schwierig”?
  •  Wie war ich selbst als Kind?
  •  Wie gehe ich um mit Aggression & Hyperaktivität?
  •  Wie bringe ich wieder Harmonie in unser Familienleben?
  •  Kann die Ernährung uns dabei unterstützen?
  •  Was ist das Wichtigste damit unsere Kinder sich entfalten und erblühen können?
  •  Wie kann ich (wieder) beginnen die Potentiale meiner Kinder zu entdecken?

 Einer dieser „Experten“ werde ich sein und ich freue mich dort den interssierten Teilnehmern Borderline ein bisschen näher bringen zu können.

 Vom 18. Juli bis 28. Juli 2016 kannst du dir alle Video-Interviews online ansehen und das völlig KOSTENFREI.

 Danach gibt es hier das gesamte Paket zu kaufen.

 

 

 

Ist es Borderline?

Ist es Borderline? Warum ist meine Beziehung plötzlich und unerwartet gescheichtert? allgemeine Voraussetzungen einer Persönlichkeitsstörung

Wenn man sich lange mit der Borderline-Erkrankung beschäftigt, wird man immer wieder auf verzweifelte Angehörige, Partner und Ex-Partner von vermeintlich Betroffenen treffen, die sich die Frage stellen: „Ist es Borderline?“

Es ist natürlich verständlich, dass man Antworten für das Verhalten seines Gegenübers sucht, vor allem wenn eine offene Aussprache nicht möglich ist. Wenn man plötzlich vor dem Scherbenhaufen einer gescheiterten Beziehung steht, will man verstehen warum das Schöne was man geneinsam erlebt hat plötzlich nicht mehr da ist. Borderline scheint dabei für viele eine logische Erklärung dafür zu sein.

Entgegen anderslautender Meinung einiger Laien-Experten ist die Diagnose Borderline jedoch bei weitem nicht so einfach zu stellen wie man glaubt. Auch Fachpersonal wie Psychologen, Psychiater, Therapeuten oder Pflegekräfte können das nicht sofort auf den ersten Blick erkennen.

Es reicht nicht aufgrund Diagnosekriterien nach ICD10 oder DSM IV Ähnlichkeiten festzustellen, denn wenn man sich die verschiedenen Persönlichkeitsstörungen anschaut wird man schnell feststellen, dass sie sich in vielem sehr ähnlich sind und sich teilweise auch in ihren Symptomen überschneiden.

Grundsätzlich muss ein Betroffener zuerst einmal die Diagnosekriterien einer Persönlichkeitsstörung aufweisen. Selbst das ist nicht so einfach zu erkennen, da es sich bei den Symptomen um Verhaltensmuster handelt, die absolut menschlich sind und die vermutlich jeder in irgendeiner Form kennt. Desweiteren kann es im Verlauf eines Lebens Situationen geben, wo bestimmte Verhaltensmuster akzentuierter auftreten und deutlich stärker in den Vordergrund treten. Zum Beispiel in bestimmten Lebenskrisen wie Jobverlust, das Ende einer Beziehung oder der Tod einer nahestehenden Person.

Wenn es sich wirklich um eine Persönlichkeitsstörung handelt, sind die Symptome nicht nur temporär vorhanden oder treten nach langer Zeit plötzlich auf, sondern begleiten einen das ganze Leben.

Beispiel:

Wir hatten über 10 Jahre eine harmonische Beziehung, lebten glücklich zusammen, plötzlich wurde der Partner/die Partnerin abweisend, veränderte sich und es kam unerwartet zur Trennung. Vermutlich hat sie plötzlich Borderline bekommen.

Hier ist die Wahrscheinlichkeit das es sich tatsächlich um Borderline handelt eher gering. Eine Persönlichkeitsstörung entwickelt sich bereits in frühster Kindheit und bleibt ab da beständig vorhanden.

Ein weiterer wichtiger Punkt der für eine Persönlichkeitsstörung spricht ist der Leidensdruck. Betroffene Borderliner leiden selbst am meisten unter ihrer Störung. Auch wenn durch Abwehrmechanismen versucht wird dieses Leid zu bekämpfen macht sich dieses Leid bei Betroffenen (Borderlinern) spürbar bemerkbar.

Beispiel:

Der Borderliner lief immer glücklich und zufrieden durchs Leben, Probleme konnten problemlos beseitigt werden und danach lebte er genau so fröhlich weiter wie zuvor. Auch bei der Trennung war es so. Nach der Trennung lebte der Borderliner glücklich weiter, scheinbar ohne darunter zu Leiden.

Es kann sein das hier das tatsächliche Leid des Borderliners nicht gesehen wird, vielleicht auch weil der Betroffene versucht es nicht zu zeigen. Es ist auch entscheidend von welcher Seite die Trennung ausging. Wenn man (egal ob begründet oder unbegründet) das Gefühl hatte unter einer Beziehung zu leiden, wird eine Trennung zu Beginn erst mal als Befreiend wahrgenommen.

Persönlichkeitsstörungen wirken sich nicht ausschließlich zielgerichtet auf einen Lebensbereich oder Person aus. Eine Person die unter einer Persönlichkeitsstörung leidet hat diese Probleme in allen Bereichen ihres Lebens und Personenunabhängig, auch wenn es nahestehende Personen vielleicht deutlicher spüren.

Beispiel:

In der Beziehung war es nie möglich den Borderliner zu umarmen und zu küssen, da er Nähe nicht ertragen konnte. Nun ist ein neuer Partner da und da geht es.

Dies spricht definitiv nicht für Borderline. Wenn ich Probleme mit Nähe habe, habe ich Probleme mit Nähe. Das liegt nicht an mein Gegenüber, sondern an mir. Eine so heftige Wesensänderung ist für Borderline uncharakteristisch.

Wie beschrieben sind Gefühle und Verhaltensweisen die für eine Borderline-Störung sprechen können menschlich und auch bei nicht Betroffenen Menschen vorhanden. Deswegen ist auch die Intensität und Akzentuierung der Symptome ausschlaggebend für den begründeten Verdacht einer Persönlichkeitsstörung. Die Probleme müssen so stark ausgeprägt sein das sie sich weitreichend in die Lebensgestaltung auswirken.

Beispiel:

Die Verlustangst ist so extrem, dass ich an nichts mehr anderes denken kann als das ich verlassen werde und der geliebte Mensch nicht mehr wieder kommt. Alles andere ist unbedeutend, diese Angst liegt über allem. Ich kann nicht arbeiten deswegen, kann mich nicht mehr um meinen Haushalt kümmern sonder bin nur noch am Leiden.

Hier ist die Panik die durch die Verlustangst ausgelöst so heftig, dass sie sich im gesamten Leben bemerkbar macht. Es muss keine bestimmte Situation vorliegen die diese Verlustangst begründen würde, sondern sie ist einfach da, obwohl eigentlich alles in Ordnung ist.

Die charakteristischen Merkmale einer Persönlichkeitsstörung sind also:

  • Die Probleme sind beständig.
  • Es gibt einen Leidesdruck wegen der Probleme.
  • Die Probleme wirken sich auf alle Lebensbereiche aus.
  • Die Probleme übersteigen die übliche Norm bei weitem.

Wenn diese Kriterien nicht zutreffend sind, liegt sehr wahrscheinlich keine Persönlichkeitsstörung – und somit auch keine Borderline-Störung vor.

Erst wenn diese allgemeinen Kriterien vorliegen macht eine weitere Beachtung der typischen Symptome einer spezifischen Persönlichkeitsstörung Sinn.

Wie erwähnt sind sich die einzelnen verschiedenen Persönlichkeitsstörungen auf dem ersten Blick, wenn man nur die Symptome betrachtet sehr ähnlich. Häufig ist es nur eine Akzentuierung die letztendlich eine bestimmte Diagnose ausmacht. Wenn man sich nur die Diagnosepunkte, oder typische Verhaltensweisen einer bestimmten Störung betrachtet, wird man schnell glauben eine bestimmte Person darin wieder zu finden, doch vieles was man glaubt einer bestimmten Krankheit zuordnen zu können wird man auch in anderen Störungen wiederfinden.

Beispiel:

Eine Person isoliert sich, verlässt das Haus ungern und mag nicht unter Menschen.

Dies könnte für einige unterschiedliche Phobien sprechen, aber auch für Depressionen, die meisten unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen, Zwangsstörungen und sogar für einige körperliche Erkrankungen.

Aus diesem Grund wird bei der Diagnosestellung der Blick nicht nur auf eine spezifische Störung gerichtet, sondern man betrachtet sich alle möglichen Ursachen und sucht nach Ausschlusskriterien.

Beispiel:

Eine Person begegnet seinem Gegenüber aggressiv, gefühlskalt und Rücksichtslos. Wenn das auftritt kann man nicht mit der Person reden, eine Aussprache oder Klärung einer Situation ist nicht möglich. Man empfindet sich im Kontakt abgewertet und persönlichen Angriffen ausgesetzt.

All das könnte für eine dissoziale Persönlichkeitsstörung sprechen. Charakteristisch für eine Dissoziale PS ist jedoch auch keine Schuld empfinden zu können und ein gestörtes Rechtsempfinden aufzuweisen. Wenn die oben beschriebene Person also trotzdem auch Schuld empfinden kann und sich an Bestehende Ordnung und Recht hält, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keine dissoziale Persönlichkeitsstörung vorliegen.

Allein schon aufgrund dieser Komplexität ist es verständlich das Laien dies nicht wirklich Beurteilen können. Erschwerend kommt noch hinzu das Borderline so gut wie nie allein auftritt. Die Tendenz geht dahin überhaupt erst von Borderline zu sprechen, wenn mindestens noch eine weitere Persönlichkeitsstörung und weitere Begleiterkrankungen vorliegen.

Menschen die sich die Frage stellen ob ihr Gegenüber an Borderline leiden suchen häufig Therapeuten auf um dort eine Antwort auf diese Frage zu erhalten. Meist werden ihre Erwartungen dabei enttäuscht, weil ein guter Therapeut keine Diagnosen über nicht anwesende Dritte stellen wird. In seltenen Fällen lassen sich Therapeuten vielleicht zu vorsichtigen Meinungen hinreißen, wobei das sehr fraglich zu betrachten ist.

Zum einen, weil das was man über Verhaltensweisen anderer erzählt immer auch von der eigenen subjektiven Wahrnehmung geprägt ist, aber auch weil zur tatsächlichen Bewertung eines Menschen dazugehört auch selbst mit ihm in Kontakt zu stehen. Auch die beste Beschreibung einer Person kann den persönlich gewonnenen Eindruck nicht ersetzen.

Ist die betroffene Person gepflegt, oder lässt sie sich eher gehen? Wirkt sie eher extrovertiert oder introvertiert? Kann sich das Gegenüber klar und verständlich äußern, oder ist sie im Kontakt eher fahrig und springt beim Erzählen von einem Thema zum anderen… Dies und noch vieles mehr ist für eine tatsächliche Einschätzung eines Menschen, neben all den beschriebenen Symptomen sehr wichtig und nur im Ganzen Betrachtet ergibt sich ein einigermaßen objektives Bild.

Wenn man sich laienhaft mit dem Krankheitsbild Borderline beschäftigt, kann es schnell passieren, dass man seinem Gegenüber den Stempel Borderline aufdrückt. Mehr als häufig unbegründet, da entscheidende Diagnosekriterien fehlen. Man sollte nicht vergessen, dass es sich bei Borderlinern um eine eher überschaubare Menge von Personen handelt. Neuste Erkenntnisse gehen von ca. 3% der Bevölkerung aus. Es ist also tendenziell eher selten auf jemanden zu treffen der diese Diagnose aufweist, selbst wenn man eine undefinierte Dunkelziffer eventuell unerkannter Betroffener mit berücksichtigt.

Es liegt in der Natur des Menschen Antworten auf ungeklärte Fragen finden zu wollen. Somit ist es durchaus verständlich wissen zu wollen warum eine Beziehung scheiterte. Dabei ist man jedoch leider auch der Bereitschaft des Gegenübers angewiesen, sonst wird man über den Status der Vermutung nicht hinwegkommen.  So sehr der Wunsch nach Antworten verständlich ist, so selten ist es Zielführend sich mit einer eventuellen Störung eines vermeintlich Borderline-Erkrankten auseinander zu setzen und darin die Lösung für seine Beziehungsprobleme zu suchen. Das kann nur dann funktionieren, wenn beim Betroffenen die Bereitschaft vorhanden ist darüber zu sprechen. Dies setzt jedoch voraus das sich der Betroffene Einsichtig gegenüber seiner Probleme zeigt, was häufig nicht der Fall ist, schon gar nicht nach gescheiterten Beziehungen.

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Website des Jahres 2014

Eine große Ehre wurde dieser Seite zuteil. Grenzwandler.org wurde nominiert zur Wahl der Website des Jahres im Bereich Gesundheit.

Nominiert für die Wahl zur Website des Jahres 2014
Grenzwandler.org nominiert für den Bereich Gesundheit.

Das deutsche Publikum kann für seine bevorzugten Websites abstimmen und die Qualität der Websites bewerten. In jeder Kategorie gibt es zwei Gewinner. Die Website mit der höchsten qualitativen Bewertung wird die Auszeichnung zur Besten Website gewinnen. Der Preis für die beliebteste Website geht an die Website mit den meisten Stimmen. Die Website mit der besten relativen Bewertung innerhalb einer Kategorie wird der Gesamtsieger der Website des Jahres-Abstimmung.

Sie können vom 6. Oktober bis 14. November abstimmen.

Teilnehmer des Votings können tolle Preise gewinnen! In diesem Jahr verlosen die Organisatoren ein Apple MacBook Air, zwei GoPro HD HERO3+ Silver Edition Kameras und fünf Jawbone UP24 Geräte unter den Teilnehmern.

Die Konkurrenz ist für Grenzwandler.org furchteinflößend. Trotzdem würde ich mich natürlich über jede Stimme freuen.

Bis zum 14.11.2014 kann noch für mich abgestimmt werden. Hier kann direkt für mich abgestimmt werden!

Vielen Dank im voraus.

Liebe Grüße, Ed aka Grenzwandler

 

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Quellenangaben: eRecht24, eRecht24 Datenschutzerklärung für Facebook, Datenschutzerklärung Google Analytics, Google Adsense Haftungsausschluss, Google +1 Datenschutzerklärung

Borderline + Medikamente

Borderline + Medikamente

 

Borderline + Medikamente
Borderline + Medikamente

Ich habe mich bisher geweigert über Pharmakotherapie zu schreiben, da ich die Entscheidung Pro-Contra Medikamente den Fachärzten überlassen will. Ich werde deswegen auch keine Empfehlungen aussprechen sondern mich rein auf die mir vorliegenden Unterlagen (Prof. Lieb/Stoffers 2011) einlassen.

Der Grund warum ich nun trotzdem über Medikamente schreibe ist, weil ich immer häufiger deswegen gefragt werde und weil ich teilweise Erschreckende Geschichten von anderen Betroffenen höre.

Um eins vorweg zu nehmen:  Es gibt keine Pille gegen Borderline!

Das ist insofern verwunderlich, da trotzdem die meisten Borderline-Patienten medikamentös behandelt werden. Die überwiegende Mehrheit davon mit Antidepressiva. Ich höre jedoch auch von vielen Borderlinern, die sich weigern Medikamente zu nehmen und deswegen eine Pharmakotherapie ablehnen.

Egal ob man sich für oder gegen Tabletten entscheidet, eine Psychotherapeutische Behandlung ist dadurch nicht zu ersetzen.

Da es wie gesagt keine Medikamente für BPS gibt, stellt sich natürlich die berechtigte Frage, macht es denn dann überhaupt Sinn Tabletten zu nehmen?

Diese Frage kann so allgemein nicht beantwortet werden, denn zum einen tritt Borderline i.d.R. mit anderen komorbiden Störungen gemeinsam auf, zum anderen können Medikamente bestimmte Borderline-Symptome abschwächen.

 

Obwohl die meisten BPS-Patienten medikamentös versorgt werden, zeichnet sich ab, dass es keine Therapie gibt, um eine Borderline-Persönlichkeitsstörung per se zu behandeln. Nach den neuesten Forschungsergebnissen haben Therapien vielmehr nur Effekte auf bestimmte Symptome, sodass sie in Zukunft symptomorientiert ausgewählt und eingesetzt werden können. KLAUS LIEB UND JUTTA STOFFERS

 

In folgenden Fällen kommt eine Pharmakotherapie in Betracht:

  • Zur Krisenintervention zur Behandlung akuter An­spannungszustände oder Erregungszustände: Hier kommen beispielsweise Benzo-diazepine oder Antipsychotika zum Einsatz.  –Und hier wird auch gleich das größte Problem bei der medikamentösen Behandlung offensichtlich. Besonders Hausärzte sind sehr schnell bereit Benzo-diazepine zu verschreiben, obwohl sie ein extrem hohes Suchtpotenzial aufweisen. Gerade bei Borderlinern, die symptombedingt Suchtgefährdend sind, könnte das mehr Schaden als nutzen.
  • Zur Behandlung komorbider Erkrankungen:  Wie gesagt, Borderline wird fast immer von komorbiden Störungen begleitet. Im Besonderen sind hier Depressionen, Angsterkrankungen, und Zwangsstörungen zu nennen. Hier kann eine Behandlung mit Antidepressivas, oder anderen Medikamenten durchaus Sinn ergeben.
  • Zur Behandlung spezifischer Symptome:  Für einige Medikamente konnten sehr gute Resultate bei einigen Symptomen beobachtet werden. Hier können Medikamente zielgerichtet eingesetzt werden. Besonders gute Ergebnisse zeigten Stimmungsstabilisierer.

Alle Medikamente die bei Borderline eingesetzt werden, sind verschreibungspflichtig – und das sind sie nicht ohne Grund. Denn sie weisen eine Vielzahl von teilweise heftigen Neben- und Wechselwirkungen auf. Deswegen sollte immer ein Facharzt entscheiden, welches Medikament das Mittel der Wahl ist.

Bei den von Prof. Dr Lieb und Frau Stoffers durchgeführten Studie zeigte sich außerdem, dass Omega-3-Fettsäuren einen positiven Effekt auf depressive Grundstimmungen und impulsives, destruktives Verhalten (wie Selbstverletzung) haben. Da Omega-3-Fettsäuren besonders gut verträglich sind, auch andere positive Eigenschaften aufweist (z.B. Herz-Kreislaufsystem) und auch auf natürlichem Wege (z.B. durch fischreiche Ernährung) gewonnen werden, könnte es durchaus Sinn ergeben darauf vermehrt zu achten.

 

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 Borderline-Persönlichkeitsstörung:  Störungsspezifische Pharmakotherapie ( KLAUS LIEB UND JUTTA STOFFERS/2011)

 

Borderline + Antidepressiva

Borderline + Antidepressiva

Borderline + Antidepressiva
Borderline + Antidepressiva

Da bei Borderline übermäßig häufig komorbide Depressionen festgestellt werden, wird bei der medikamentösen Behandlung gerne auf Antidepressiva zurück gegriffen.

Studien belegen jedoch, dass bei Borderlinern durch das Verabreichen von Antidepressiva keine signifikanten Verbesserungen der depressiven Stimmungen nachgewiesen werden können (Lieb/Stoffers 2011).

Das könnt ein zusätzlicher Beleg für die Theorie sein, dass sich die Borderline-typische Depression entscheidend von der Major-Depression unterscheidet. (Schwermut als Objekt/Rohde-Dachser)

Es kann jedoch trotzdem Sinn machen auf  Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und andere Antidepressiva zurückzugreifen. Nämlich dann, wenn komorbide Erkrankungen wie Depressionen, Zwangsstörungen oder ähnliche Störungen auftreten.  Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass sich viele Borderline-Symptome mit den üblichen Symptomen der Major-Depression, oder anderer Störungen gleichen. Es besteht also die Gefahr die Symptome fehlzuinterpretieren.

Bei Borderline-Patienten sollte wenn möglich auf die Verabreichung von Trizyklischen Antidepressiva (TZA) verzichtet werden. Es gab für diese Medikamente zwar durchaus nachgewiesene Wirksamkeit, es besteht jedoch eine besonders hohe Toxizität bei Überdosierung.

 

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Borderline + Stimmungsstabilisierer

Borderline + Stimmungsstabilisierer:

Borderline+Stimmungsstabilisierer
Borderline+Stimmungsstabilisierer

Studien bescheinigen  Stimmungsstabilisierern bei Borderline gute Ergebnisse. (Lieb/Stoffers 2011)

Stimmungsstabilisierer haben sich bei der Reduktion von Impulsivität und Wut bewährt und konnten eine Verbesserung interpersoneller Schwierigkeiten belegen. Außerdem wurden positive Effekte für Depressivität und Angst und die generelle psychopa­thologische Belastetheit gefunden.

„Signifikante Wirksamkeitsbefunde ergeben sich mit großen Effekten besonders für affektive Symptome, das heißt unange­messener Wut (Topiramat, Lamotrigin, Valproinsäure), assozi­ierte Depressivität (Valproinsäure) und Angst (Topiramat). Für Topiramat wird zudem ein signifikanter Effekt hinsichtlich der Reduktion der allgemeinen psychopathologischen Belastung berichtet.“ (Lieb/Stoffers 2011)

Erstaunlicherweise werden den wenigsten mir bekannten Borderlinern Stimmungsstabilisierer verschrieben. Die am meisten verschriebenen Medikamente bei Borderline sind immer noch Antidepressiva der SSRI Gruppe, die nach der Studio keinerlei nennenswerte Besserungen bringen.

 

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Borderline + Antipsychotika

Borderline + Antipsychotika (Neuroleptika)

Borderline + Antipsychotika (Neuroleptika)
Borderline + Antipsychotika (Neuroleptika)

Schon seit einiger Zeit wird bei Borderline häufiger auf Antipsychotika, auch Neuroleptika zurück gegriffen. Antipsychotika werden zwar hauptsächlich für die Bekämpfung schwerer Psychosen verwendet, doch aufgrund ihrer sedierenden Wirkung können sie auch hilfreich bei der Beahndlung von Borderline-Symptomen sein.

Eingige ältere Studien für Neuroleptika der ersten Generation haben bereits signifikante Effekte in der Reduktion unangemessener Wut und impulsiven selbstverletzenden Verhaltens gezeigt.

Antipsychotika der zweiten Generation haben diese durchaus positiven Ergebnisse noch übertroffen und sind zudem deutlich verträglicher. Nach der Verabreichung neuerer Antipsychotika konnten Verbesserungen in allen Symptombereichen (Störungen der Emotionsregulation, Störung des Denkens, Störungen der Identität, Störungen im zwischenmenschlichen Bereich und Störung in der Verhaltensebene) erziehlt werden.

Antipsychotika haben jedoch neben der stark sedierenden Wirkung (die Depressionen und Antriebslosigkeit noch verstärken können) jedoch je nach Wirkstoff noch weitere zahlreiche Nebenwirkungen, die man auf keinem Fall außer Acht lassen sollte.

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Grenzwandler

Grenzwandler scheuen die Menschheit
denn die meisten verstehen sie nicht.
So errichten sie steinerne Mauern,
die niemand zur Gänze durchbricht.

Sie wirken oft furchtlos,
doch Angst bestimmt ihr Leben.
Sich niemandem zu zeigen,
ist ihnen ein streben.

Darum durchschauen sie Masken,
niemand kann sich verbergen.
Und wird es bedrohlich,
Hinterlassen sie Scherben.

Viele Menschen hassen Ihr Wesen,
doch manche meiden sie nicht.
Strahlen so hell wie die Sonne,
Doch Grenzwandler scheuen das Licht.

Kommt man ihnen nahe,
dann wollen sie flüchten.
Denn Liebe und Nähe
gehört zu ihren Süchten.

Gelingt es ein Grenzwandler´s
Herz zu erreichen,
So scheint das Ergebnis
dem Fliegen zu gleichen.

Der Partner ist einzig
Lebenssinn nun allein,
alles andere scheint
Belanglos und flüchtig zu sein.

Sie fühlen sich plötzlich als ganzes,
Sie finden Liebe und Glück.
doch drohen sie sich darin zu verlieren,
und nur Schmerz bringt sie zurück.

Doch bist du stets suchend nach Schmerzen,
als einzigen Inhalt allein,
Wirst rastlos auf ewig Du bleiben,
auf ewig ein Grenzwandler sein.

Grenzwandler, Juli 2014

Am Ende bleibt der Schmerz: Warum?

„Das Buch soll der Aufklärung dienen. Es wendet sich an alle Diejenigen, die sich mit der Borderline Persönlichkeitsstörung auseinandersetzen wollen.

Ziel dieses Buches ist es, die Dynamiken einer Borderline-Beziehung zu erklären, auf rationaler, sowie auf emotionaler Ebene. Aufgrund eigener Erfahrungen sind Aufklärung und Verständnis sowohl für Betroffene, als auch deren Partner wichtig, um besser mit dieser komplexen Krankheit umgehen zu können. Die Autoren versuchen dies, mit einfachen Worten und bringen Klarheit, was sich hinter den gängigen Fachbegriffen verbirgt. Sie räumen dabei auch mit dem einen oder anderem Klischee auf.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert.

Teil 1 umfasst die bekannten Hauptsymptome der Borderline- Persönlichkeitsstörung und die psychodynamischen Abwehrmechanismen, die zusammen genommen die Abläufe, wie sie in der Geschichte in Teil 2 des Buches ablaufen, erklären. Diese sind schon länger bekannt und wurden nach entsprechender Diagnose Ed Hellmeiers aus eigener Erfahrung, Recherche und nach intensivem Diskurs mit Therapeuten und anderen Borderlinern hier zusammengefasst, ohne allzu sehr nach akademischer Terminologie zu greifen.

InTeil 2 wird der Verlauf einer Borderline-Beziehung von Anfang bis Ende behandelt. In den beschriebenen Situationen der Beziehung zeigt die Autorin die Gefühle und Erwartungen der beiden Partner und erklärt welche Mechanismen bei ihnen wirken.
Die Geschichte beruht auf den Erfahrungen vieler Betroffenen und Angehörigen und schildert keine tatsächlichen Personen, jedoch sind die beschriebenen Emotionen und Situationen authentisch, da mehrere Borderliner und Angehörige am Buch mitgewirkt haben, indem sie ihre realen Emotionen und Geschichten zum Ausdruck gebracht haben.
Die Geschichte hätte auch von einem männlichen Borderliner handeln können, da sich die Symptome nur minimal zwischen den Geschlechtern unterscheiden. Es geht dabei immer um dieselben Ängste und ähnlich irrationale Verhaltensweisen.

In Teil 3 werden häufig gestellte Fragen rund um das Thema Borderline, Beziehung und wiederkehrende Erlebnisse beantwortet. Ebenfalls in intensiver Zusammenarbeit mit Borderlinern, Angehörigen von Borderlinern und Therapeuten hat Suzi Pavic Erfahrungen gesammelt, die sie hier zusammenfassen konnte.

Teil 4: Einblicke in die Gefühlswelt einer Borderlinerin – Eine andere Sichtweise

Menschen, die in eine Borderline-Beziehung geraten, werden in deren Verlauf oft auf sich selbst zurückgeworfen. Sie sind gezwungen so viele Dinge zu hinterfragen, wie noch nie zuvor in Ihrem Leben.
Dieses Buch versucht durch Aufklärung einen Weg aus Leid und Ohnmacht zu ebnen, die als Folge einer Borderline-Beziehung häufig zu beobachten sind.

Es soll allerdings kein Ratgeber im Sinne „Wie reagiere ich dann und dann…?“ oder „Was mache ich wenn…?“ sein, sondern versucht ein grundlegendes Verständnis, über Definitionen hinausgehend zu schaffen und dadurch jedem die Möglichkeit zu geben, auf dieser Grundlage selbstverantwortlich zu handeln.“

Am Ende bleibt der Schmerz: Warum?

Am Ende bleibt der Schmerz und die Frage: Warum? - Dynamik in einer Borderlinebeziehung.
Am Ende bleibt der Schmerz: Warum?

 1. Auflage 2013 (ausverkauft)
© 2013 by Klotz Verlag
ISBN: 978-3-88074-396-0

2. Auflage 2017
©2017 by Westarp Verlag Edition Klotz

  • ISBN-10: 3866171463
  • ISBN-13: 978-3866171466

PREIS: 19,95 € Porto +  Verpackung: 1,00 €Bestellungen richten Sie bitte an:

WESTARP VERLAGSSERVICE GmbH Tel. 039204 / 850-24 Email: vabuch@westarp.de
Bitte vollständigen Namen und Anschrift angeben.

oder bei allen gängigen Verkaufsstellen.

Beschreibung:
„Am Ende bleibt der Schmerz und die Frage WARUM“ Dynamik in einer Borderline Beziehung Suzana Pavic; Ed Hellmeier
… „Borderliner leben in ihrer eigenen Welt. Für Menschen, die sich noch nie mit der Störung beschäftigt haben, stellt das Verhalten der Betroffenen oft ein unlösbares Rätsel dar.“ Dieses „rätselhafte Verhalten“ ist vor allem in einer Beziehung mit einem Borderliner ein brisantes Thema. Das dachten sich auch Suzana Pavic und Ed Hellmeier und fassten ihre Gedanken zu der Krankheit und ihre Erfahrungen mit ihr in einem Buch zusammen. Heraus kam „Am Ende bleibt der Schmerz und die Frage WARUM“, ein Ratgeber und Aufklärungsbuch, über das Leben mit einem Borderline-Partner. Was passiert in einer Borderline-Beziehung, welche Probleme treten in einer Partnerschaft auf und welche Dynamiken entstehen. Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Buch und richtet sich somit in erster Linie an Partner und Angehörige, aber auch an die Betroffenen selbst.