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Robert F. Robert F. aus Koblenz schrieb am 4. Juli 2018 um 17:49
Hallo, sehr gut gestaltete und informative Seite. Erst mal ein Lob dafür. Momentan benötige ich Informationen speziell zum Thema männliche Borderliner. Ein Merkmal bei weiblichen Borderlinerinnen ist ja, dass sie oft eine Neigung zur Promiskuität verbunden mit einer besonders starken Ausstrahlung auf das andere Geschlecht haben. Dies führt ja bekanntlich oft zu sexuellem Risikoverhalten und einer sehr großen Anzahl an Beziehungs- und Sexualpartnern. Meine Frage wäre nun: Ist dies umgekehrt bei männlichen Borderlinern genauso. Sprich: Üben sie genauso eine gesteigerte Anziehung auf das andere Geschlecht aus und ist ihr Sexualleben mit genauso hohem Risikoverhalten und einer ebenso hohen Anzahl an Beziehungs- und Sexualpartnern verbunden? Leider find ich dazu nirgendwo Informationen. Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen (Hinweis auf Forschungeergebnisse oder persönliche Erfahrung mit einem männlichen Borderliner.) Vielen Dank schon mal für jede Antwort! Noch eine Antwort für Canis Majoris: Du musst lernen dich abzugrenzen gegenüber Partnerschaftsangeboten von Menschen, die dir emotional Schaden zufügen können. Wenn du ein Helfersyndrom hast, dann lenke das in "professionelle" Bahnen (z. B. Krankenpfleger, ehrenamtliche Betreuung von Flüchtlingskindern usw.) und lebe es nicht über deine "privaten" Liebesbeziehungen aus. Du wirst sehen, dann wird dein Altruismus für dich eine Quelle des Glücks und nicht des Leids sein.
Administrator-Antwort von: Grenzwandler
Es ist ein bisschen schwierig exakte Aussagen zu treffen was ein männlicher Borderliner macht oder nicht nicht macht. Es gibt wie bei den meisten psychischen Störungen einfach keinen Prototypen sondern es variiert stark. Bei Borderline kommt ja auch hinzu, dass es nie alleine auftritt. Was Promiskuität angeht, kenne ich bei beiden Geschlechtern die beiden extremen. Von sehr starker Promiskuität bis zu Ablehnung von sexuellen Kontakten. Risiko bei sexuellen Kontakten ist bei Borderline (egal ob männlich oder weiblich) eines der häufig genannten Symptome. Als Anmerkung möchte ich dir noch mitgeben, dass es auch einen ganz einfachen Grund für viele vorhergegangene Beziehungen gibt. Wenn ich langjährige Beziehungen habe, werden es eher weniger sein als bei einem Menschen, dessen längste Beziehung nicht mal ein Jahr hält.
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